Kunsthandwerk

Bornholms Kunstmuseum betrachtet es als seine Aufgabe, das künstlerische Leben auf der Insel widerzuspiegeln; so ist die Kunsthandwerksammlung des Museums im Laufe der Jahre immer größer geworden. Gleichzeitig ist ein großer Teil des Museumbetriebs auf Kunsthandwerk ausgerichtet.

Mit dem Ausbau 2003 bekam das Museum den Platz, um einen speziellen Ausstellungssaal mit Kunsthandwerk aus der Dauerausstellung einzurichten; Kunsthandwerk wird gleichberechtigt neben der bildenden Kunst in die wechselnden Ausstellungen integriert. Jedes Jahr erarbeitet das Museum in Kooperation mit der Glas- und Keramikschule, Glas - og Keramikskolen, in Nexø eine Abgangsausstellung der frisch ausgebildeten Glaskünstler und Keramiker.

Die Kunsthandwerksammlung von Bornholms Kunstmuseum spiegelt das reiche Kunsthandwerksleben wieder, das die Insel über mehrere Jahrhunderte hinweg geprägt hat. Historisch gesehen haben nicht zuletzt die guten Tonvorkommen auf der Insel die Basis dafür gelegt. Bereits im Mittelalter wurden Bornholmer Töpfe im ganzen Ostseeraum verkauft. Im 20. Jahrhundert entstand eine Reihe von Kleinindustrien, u. a. Hjorths Keramikfabrik, die heute ein arbeitendes Museum ist. Ein paar Familien spielen in der Geschichte des Kunsthandwerks auf Bornholm eine zentrale Rolle. So haben z. B. die Familien Hjorth, Vasegaard, Munch-Petersen und Høm die Handwerkstraditionen über die Generationen hinweg weitergereicht. Auch die Situation rund um die Werkstätten Bornholms Frie Værksteder in den 1960er Jahren hat viele neue Kunsthandwerker auf die Insel gelockt.
 

Vorschläge für Links… senden Sie bitte per E-Mail an post@bornholms-kunstmuseum.dk.

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