Die 1940er Jahre und Von Garvens Kunstsammlung

Während und unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg zog es die Avantgardekünstler erneut nach Bornholm. Angezogen durch das fruchtbare künstlerische Milieu, das der deutsche Kunsthändler und Nazigegner Herbert von Garvens auf dem Gut „Abildgård“ bei Sandkås schuf, kamen Künstler wie Carl-Henning Pedersen (1913-2007), Else Alfeldt (1910-1974), Asger Jorn (1914-1973), Erik Thommesen (1916-), Sven Dalsgaard (1914-1999), Erik Ortvad (1917-), Henry Heerup (1907-1993) sowie Ausländer wie Eugéne Brands, Constant und Anton Rooskens auf die Insel, um hier zu arbeiten und Kollegen zu treffen.
 
Aber wie in den 1930er Jahren hinterließ auch diese künstlerische Invasion nur geringe Spuren. Als es in Europa wieder heller wurde, konnte die Ruhe Bornholms nicht mit dem kosmopolitischen Leben der Großstädte konkurrieren, das die Künstler hinauszog, fort aus dem heimeligen Milieu.

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